Melikae / Reh

Mein erster Live-Acting-Roleplay-Charakter Melikae und die Geschichte, die sie mir im Nachhinein erzählte:

Die Fotos sind auf der Larghos wilder Süden-Con entstanden und gehören den einzelnen Fotografen. Hier sind sie ursprünglich online gestellt worden. http://larhgo.de/bilder/lws_2011/

Melikae

Thares und Melikae

Auf Expedition mit Soraya

Mit Galran unterwegs

Melikaes Geschichte

Es ist wieder ein Traum. Ganz deutlich spürt das Mädchen den Sog des nahenden Erwachens, als sie sich durch das taufeuchte Gras bewegt. Sie kennt sich gut aus in ihren Träumen, kann den Moment, in dem sie die Augen aufschlägt und alles Gesehene im Jetzt und Hier verfliegt, noch ein Weilchen hinauszögern.

Sie atmet tief, nimmt alle Eindrücke mit. Ihre nassen, nackten Beine, das Kitzeln des Grases auf ihrer Haut, das Rauschen der Bäume hoch über ihrem Kopf und die so absurd schnell dahinjagenden Wolken am viel zu hellen Himmel. Oh ja, ein Traum, denkt sie und geht ganz behutsam weiter, schaut sich um.

Grün, alles ist so grün. Die Wiese, das beinah bis zur Hüfte reichende Gras. Die Bäume. Diese Art hat sie noch nie gesehen, aber das beunruhigt sie nicht, sie prägt sich alles genau ein. Dann kann sie Talil von ihnen berichten.

Auf einmal steht es wie aus dem Nichts vor ihr. Gar nicht weit entfernt. Könnte sie die Hand ausstrecken und es berühren?

Mit riesigen dunklen Augen schaut es das Mädchen an. Das braune Fell, wie samt über den Muskeln, die seine Schnelligkeit verraten. Bewegungslos blickt es wissend herüber. Den schlanken Kopf mit den großen Ohren hoch aufgerichtet. Die vier Beine gestreckt, bereit davon zu springen.

Anmutig und scheu sieht es aus. Jetzt blinzelt es doch. Spielt mit den Ohren.

Das Mädchen streckt die Hand aus. Da entspringt das zarte Tier. Mit jedem Sprung scheucht es unzählig viele kleine grüne Schmetterlinge aus der Wiese, die in einem wilden Wirbel um das Mädchen herumflattern. Die kleinen Flügel streichen immer wieder über ihre Haut, kitzeln sie, bis sie lachen muss…

—-

Melikae schlug die Augen auf. Noch immer hielt der Traum sie fest, ließ sie die Flügel der Schmetterlinge auf ihren Armen, Beinen und Wangen spüren. Sie schauderte, dabei hatte die Sonne ihren Weg über den Himmel schon längst angetreten und brannte bereits erbarmungslos auf die Straßen der großen Stadt, in der sie lebte. Diese lebhaften Träume hatte sie schon immer gehabt, seit sie sich erinnern konnte. Soweit sie wusste, hatte sie auch noch nie einen Traum vergessen. Oft sah sie Dinge, die sie wach noch nie gesehen hatte, oder die es überhaupt nicht gab, die aber so fantastisch waren, dass sie Stoff für die abenteuerlichsten Geschichten lieferten, was ihr, wenn sie ihren alten Freund Talil aufsuchte, die eine oder andere Münze bescherte.

Schnell erhob sich das dunkelhaarige Mädchen von seinem Lager aus alten Decken, dass es sich in einer Nische zwischen zwei Hauswänden bereitet hatte, klopfte sich den Staub von der Kleidung und nestelte nach den Resten eines Laibs Brot, den sie irgendwo in ihrer Tasche vermutete.

Sie erkletterte die bröckelige Lehmmauer zu ihrer Rechten, balancierte spielerisch und am Brot kauend auf ihr entlang, bis sie sich mit beiden Armen, das Stück Brot zwischen den Zähnen, ein flaches Hausdach hinauf ziehen konnte. Dort setzte sie sich in den Schatten des nächstgrößeren Hauses und beendetet ihr Frühstück, den Blick auf die belebten Straßen unter ihr gerichtet.

Auch wenn es ihr leicht fiel, die passenden „Kunden“ für ihr Handwerk auszusuchen, fand sie keinen Gefallen daran, es wirklich auszuüben.

Sie war eine Straßendiebin. Ein kleines wertloses Nichts, wie sie schon des öfteren zu hören bekommen hatte. Zhyrras, oder die Stinkstadt, wie Melikae sie insgeheim selbst nannte, wimmelte nur so von Straßenkindern, um die sich niemand auch nur im Mindesten scherte und die sich ihr Brot auf die ein oder andere krumme Tour erwarben.

Bunt gemischt eilten dort unten Kaufleute in wehenden Gewändern, verhüllte Frauen mit Körben und spielende Kinder vorrüber. Aber auch ältere Männer mit langen grauen Bärten standen herum und schienen über wichtige Dinge zu diskutieren. Sogar eine kleine Karawane mit sechs Kamelen zog vorbei, begleitet von zwei Männern der Stadtwache, die Melikae schon von weitem erkannte, an ihren roten Schärpen und den blitzenden Krummsäbeln an ihren Gürteln.

Es war eh noch zu früh zum Arbeiten, entschied sie, stand auf, zog sich weiter in den Schatten zurück und trat am anderen Ende der Wand wieder aus ihm hervor und ließ sich an einem Balken hinab in die Gasse gleiten.

Gemächlich schlenderte sie durch das beinahe unübersichtliche Gewirr der Gassen dem großen Marktplatz entgegen. Für einen Besuch bei Talil mochte es bereits die rechte Zeit sein.

Der Geschichtenerzähler saß auf seinem alten abgewetzten Kissen mit der ehemals goldenen Zierborte und trank aus einem Krug mit Wasser.. Wie er, hatte auch dieses Kissen schon prunkvoller ausgesehen. Nun hatte der Zahn der Zeit sie beide berührt, was er jedoch mit Humor nahm. Neben sich hatte er seinen langen, mit allerlei Klingelndem und Flatterndem behangenen Stock an den Rand des Brunnens gelehnt. Und vor sich auf den Stufen die zu ihm hinauf auf den Brunnen führten stand der Münzteller, auf dem bereits einige Kupfer und sogar zwei Silbermünzen ihren Platz gefunden hatten. Heute war ein guter Morgen für die Geschichte der singenden Purpurdrachen. Es waren viele Hausfrauen unterwegs, die für derart Erzählungen gern ihr Tagwerk unterbrachen und sich für die eine oder andere Stunde zu ihm setzten, um seiner, wie er fand, noch immer eindrucksvollen, warmen Stimme zu lauschen, die sie in nie gekannte Abenteuer führte. Er stellte den Krug beiseite und wischte sich mit dem Ärmel seiner Robe den Mund ab. Die Purpurdrachen. Er lächelte, als er sich daran zurück erinnerte, diese Geschichte selbst das erste Mal erzählt bekommen zu haben. Er, Talil mit der Goldstimme, einst persönlicher Geschichtenerzähler des alten Kalifen, meisterlich ausgebildet, weit gereist und mit der Erfahrung und der Weisheit des Alters beschenkt, hatte gelauscht und gestaunt wie ein Fünf-jähriger, als dieses kleine dahergelaufenen Straßenmädchen mit den leuchtenden Augen wie Kohlestücke, vor ihm saß und ihm von einem Traum berichtete, den es gehabt hatte. Die lockigen Haare hatte es sich immer wieder aus dem Gesicht gestrichen und ihn fragend angeschaut, wenn es eine Pause beim Erzählen machte, ganz so, als erwarte es, ausgelacht zu werden.

Und tatsächlich hatte der alte Geschichtenerzähler gelacht. Kopfschüttelnd und in die Hände klatschend hatte er gelacht, seinen Teller mit den Münzen zu sich heran gezogen und ihr einen schönen Silberling in die Hand gedrückt. Und das war der Anfang einer großartigen Freundschaft gewesen, wie er fand. Denn Melikae, so hatte er das Mädchen genannt, weil es seinen eigenen Namen nicht verraten hatte, schien mit erstaunlich viel Fantasie und einer schon bizarren Fähigkeit, in ihren Träumen zu verweilen, gesegnet zu sein. Jedenfalls brachte sie ihm ein ums andere Mal so wundervolle Geschichten mit, die er dann seinem Publikum vortrug, nur kaum merklich verfeinert, hier und da nur durch ein paar Worte ausgeschmückt.

Er hatte es sich im Laufe der Jahre, die er Melikae nun kannte zur Aufgabe gemacht, ihre eigene Geschichte zu ergründen. Doch hier schien sie sich nicht derart detailliert erinnern zu können oder gar zu wollen? Schnell hatte Talil herausgefunden, dass sie zu viel Nähe nicht ertrug. Sie kam und ging wie der Wüstenwind, fand zwar immer den Weg zu ihm zurück, erzählte ihm jeden Traum genau und unterhielt sich stundenlang mit ihm. Jedoch war sie immer davon, sobald er auch nur daran dachte, sie zu bitten, über ihre Vergangenheit zu sprechen, oder ihr gar einen Platz in seiner bescheidenen Hütte anzubieten.

Talil kannte mittlerweile ihre Art und respektierte sie Und auch wenn er sich Sorgen um das Mädchen machte, das nun schon eine junge Frau war und so allein auf den Straßen Zhyrras umherstreifte und ihren Lebensunterhalt wer weiß wie bestritt, so hatte er genug fantastische Geschichten gehört und selbst erzählt, um daran glauben zu können, dass seine Melikae ihren Weg schon finden würde.

Und wie gerufen sah er sie mit ihrem sonnigen Lächeln auf sich zukommen.

Hast du geträumt, meine Liebe?“ fragte er zur Begrüßung und streckte eine Hand nach ihr aus, welche sie ergriff und sich neben ihn auf den Brunnenrand setzte. Sie nickte, blickte dann auf den Boden, so als fände sie dort die Elemente ihres Traums wieder, um sie ihm zu erzählen. Die Worte, die ihm den Weg in ihren Traum eröffneten, ihn auf der feuchten Wiese stehen, die rasenden Wolken an sich vorbeiziehen sehen und dann die Begegnung mit dem Reh erleben ließen, kamen wie von weit her, leise, so als träumte sie noch immer. Sie endete mit den Schmetterlingen und streckte während des Sprechens die Hand aus, als könnte sie einen von ihnen einfangen. Dann war der Zauber verflogen, sie lachte kurz und sah Talil an.

Ich träume wirres Zeug, nicht wahr?“

Du kannst dieses wirre Zeug jedoch fantastisch lebendig werden lassen. Du wärst eine würdige Nachfolgerin, wenn du dir nur merken könntest, wie Geschichten ihr Ende finden!“ sagte er in gespielt vorwurfsvollem Ton, worauf sie einging und einmal schuldbewusst den Kopf neigte.

Melikae blieb noch eine Weile neben dem Geschichtenerzähler sitzen, teilte sich das Wasser aus dem Krug mit ihm. Dann kam die Mittagsstunde, um den Alten bildete sich eine Traube von neugierigen Zuhörern, während er seinen Stab klingeln ließ, um den baldigen Beginn einer Geschichte einzuläuten.

Meistens hörte Melikae eine oder zwei seiner Darbietungen, ehe sie ihn wieder verließ. Heute jedoch spürte er ihre Hand auf seiner Schulter, noch ehe er begonnen hatte. Sie schenkte ihm einen warmen Blick, einen kurzen kaum spürbaren Druck mit der Hand und sprang davon.

—-

Die Straßen Zhyrras waren beinahe wie leergefegt. Wenn die Sonne im Zenit stand, suchten die meisten Städter den Schatten ihrer Häuser auf. Oder, wie Melikae grinsend dachte, das Gedränge des Basars. Einem mit schwerem dunklen Tuch überspannte Marktfläche, auf der sich Stand an Stand schmiegte und man kein Bein richtig vor das andere bekam vor lauter Menschen.

Sie selbst liebte solche überlaufenen Plätze nicht im Geringsten, aber hier hatte ihre Kunst am meisten Aussicht auf Erfolg. Talil hatte ihr wieder etwas geben wollen, aber der Traum heute hatte keinen Wert gehabt, jedenfalls nicht für einen Geschichtenerzähler, so hatte sie sein Geld abgelehnt. Sie wusste, sie würde gleich irgendeinem Händler oder einer ahnungslosen Hausfrau, den Beutel erleichtern oder etwas zu essen stehlen, je nachdem, welche Gelegenheit sich ergab. Und sie wusste auch, dass dies nicht rechtens war, aber sie war gut darin und hatte keine andere Perspektive.

Sie strich an den Ständen entlang, beobachtete verstohlen, wie die Marktbesucher die Auslagen begutachteten, behielt die Händler genau im Auge, sah sich um, wechselte auf die andere Seite der Stände und suchte weiter. Die Hälfte des Platzes hatte sie hinter sich gelassen, als ihr eine junge Frau geradezu ins Auge sprang. Sie hatte Haar wie Feuer, eine viel zu helle Haut und trug ein fremd anmutendes Kleid mit weiten Ärmeln. Am interessantesten für Melikae war jedoch der verlorene Eindruck, den die Frau machte, aus großen Augen sah sie beinahe panisch umher, machte zögerliche Schritte, hatte kaum einen Blick für die Waren des Marktes und schickte sich an, in der nächsten Gasse zu verschwinden.

Die Gelegenheit! Melikaes Schritte nahmen an Geschwindigkeit zu, parallel zu der Frau eilte sie so unauffällig wie möglich den Gang mit den Obstständen hinab, bis sie die Nebengasse erreicht hatte. Als sie das Haus umrundete hatte und frontal den Weg der Frau betrat, hätte sie jubeln mögen. Die Rothaarige hatte sich umgedreht, an die Hauswand gestützt und schien ganz vertieft darin zu sein, das Treiben des Basars zu beobachten, oder glaubte sie sich verfolgt? Sie hatte einige Beutel am Gürtel und eine Tasche umgehängt. Eigentlich hätte Melikae sie einfach nur verfolgen wollen, auf einen günstigen Moment gehofft, ihr einmal in die Tasche greifen zu können, aber die Fremde machte einen so hilflosen Eindruck, dass es die Diebin nun sehr verlockte, sie zu beschleichen, oder ihr gar die ganze Tasche abzunehmen. Noch dazu sah es nicht so aus, als wäre das Feuerhaar besonders schnell zu Fuß.

Melikaes Glück schien grenzenlos, als ihr potentielles Opfer sich jetzt mit einem lauten Seufzer weiter in die dunkle Gasse zurück zog, an der Hauswand hinabrutschte, die Tasche neben sich stellte und das Gesicht in den Händen vergrub. Weinte sie etwa? Kurz war Melikae irritiert. Nun war da auch Neugier, als sie begann sich näher heran zu arbeiten, in dem sie auf Zehenspitzen hinter den Unrat schlich neben dem die Frau sich niedergelassen hatte, einige Holzlatten, eine zerbrochene Kiste und etwas, das vielleicht mal das Sonnensegel eines Stands gewesen sein mochte.

Langsam streckte Melikae die Hand aus. Von hier war das Schluchzen der Fremden nicht mehr zu überhören. Das Straßenmädchen griff lautlos nach der Tasche, bekam einen Lederriemen zu fassen und wollte sie zu sich ziehen, da klirrte es unangenehm laut in ihrem Inneren. Die Frau riss den Kopf hoch, hatte blitzschnell einen Dolch gezogen und Melikae am Arm gepackt, welche völlig überrumpelt auf den Dolch vor ihrem Gesicht starrte.

Was willst du von mir?“ presste die Rothaarige hervor. „Wenn du mir nicht antwortest rufe ich nach den Wachen!“ Darauf wusste Melikae nicht viel zu antworten, sie blickte auf die Tasche, deren Lederriemen sie noch immer umklammert hielt und wieder in die Augen der Fremden, die sich langsam aufrichtete. Sie war größer und schwerer als die Diebin, schien mit dem Dolch umgehen zu können und auch nicht gewillt zu sein, den absurd festen Griff um ihren Arm kampflos aufzugeben. Überhaupt, wie hatte sie vorher so hilflos aussehen können?

Mittlerweile schien sie ihre eigenen Schlüsse zu Melikaes Absichten gezogen zu haben und bedachte die Tasche nun ihrerseits mit einem vielsagenden Blick. „Du wolltest mich bestehlen? Du bist eine Diebin? Ich weiß, das ist auch hier verboten. Die Wachen werden dir die Hände abschlagen, hast du das Schild am Eingang des Basars nicht gesehen?“ Melikae wagte nicht, auch nur eine Bewegung zu machen, würde die Fremde jetzt nach den Wachen rufen, wären die Chancen zu entkommen äußerst gering. Und Recht hatte diese obendrein auch noch. Auch wenn sie die Worte auf dem Schild nicht lesen konnte, das Bild darunter sprach für sich und sie hatte sich schon oft genug miterlebt, wie einem Dieb so im Wahrsten Sinne des Wortes das Handwerk gelegt wurde.

Sie schluckte schwer und ließ ganz vorsichtig die Tasche los. Die Rothaarige blickte sich gehetzt um, hob den Dolch noch ein wenig höher, und sprach eindringlich.:“ Pass auf, du wolltest mich bestehlen, ich hab dich erwischt. Wenn du mir jetzt hilfst, dann lasse ich es darauf beruhen und rufe nicht die Wachen, einverstanden?“

Völlig verdattert brachte Melikae nur ein Nicken zu Stande. „Ich muss die Stadt verlassen, weißt du? Ich werde gesucht und ich will auf keinen Fall, dass sie mich finden, hast du verstanden?“

Rau antwortete Melikae: „ Ja, ich hab verstanden.“ Und nach einer kurzen Pause, in der sie sich aufrecht hinstellte setzte sie hinzu: „Wenn du nicht gefunden werden willst, solltest du irgendwas mit deinen Haaren machen.“

Was mache ich hier bloß? Wahrscheinlich fragte sich Melikae das bereits für jeden Stern am Himmel einmal. Sie befand sich mitten in der Wüste, mindestens 2 Tage von Zhyrass entfernt. Neben sich auf der einen Seite ein riesiges, stinkendes Kamel, welches sie hin und wieder mit seinem Grunzen aus ihrer Lethargie riss und auf der andern Seite stapfte die rothaarige Fremde neben ihr her, ebenso vermummt, wie sie selbst, die Feuerhaare unter den hellen Tüchern versteckt. So fremd war sie ihr gar nicht mehr. Aleana, so hieß die Fremde, hatte ihr bereits viel über sich verraten. Zunächst war Melikae das zuviel gewesen. Sie hatte nichts damit anzufangen gewusst und von sich aus nie so viel über sich erzählt, warum auch? Wenn man nicht zu viel Aufmerksamkeit erregen wollte, sollte man tunlichst überhaupt nichts von sich preisgeben. Aber Aleana war nach einigen Tagen, die sie gemeinsam verbringen mussten, um einen Weg zu finden Zhyrras zu verlassen so offen und freundlich zu ihr gewesen, dass sie langsam so etwas wie Vertrauen zu ihr entwickelte. Sie hatte ihr den Namen Soraya gegeben, weil Aleana so fremd und auffällig klang und ihr ausserdem Kleidung verschafft, die sie etwas einheimischer aussehen ließen und für die Wüste passender waren. Das Wichtigste war gewesen, ihre Haare zu verstecken.

-to be continued-

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